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Kreß, Jakob

Der Bariton Jakob Kreß begann nach einjährigem Privatunterricht bei Kammersänger Sibrand Basa sein Gesangsstudium bei Prof. Dr. Jan Hammar an der Hochschule für Musik Nürnberg, das er 2015 mit dem Bachelor und 2018 mit dem Master in Konzertgesang abschloss. Im Rahmen seines künstlerischen Studiums nahm er unter anderem an Meisterkursen bei dem Pianisten und renommierten Liedbegleiter Helmut Deutsch und den Sopranistinnen Janina Baechle und Anna Tomowa-Sintow teil. Seine enge Verbundenheit zum Kunstlied konnte er in der Liedklasse von Prof. Marcelo Amaral weiter vertiefen. Zudem spezialisierte er sich im Barockgesang bei Prof. Elisabeth Scholl. Er war in einigen Produktionen der Hochschule eingebunden. So war er in J. S. Bachs Weihnachtsoratorium (2013) und Haydns "Die Schöpfung" (2018) aber auch in mehreren Bachkantaten in der Bass-Partie zu hören. Außerdem sang er 2013 die Rolle des Egon in Künnekes "Vetter von Dingsda", 2014 den Papageno in Mozarts "Die Zauberflöte", König Gunther in Oscar Straus' "Die lustigen Nibelungen" (2016), Tito Manlio in Vivaldis gleichnamiger Oper (2016) und Zebul in "Jephtha" von G. F. Händel (2017). Am Staatstheater Nürnberg war er in den Kinderopern "Cherubino mischt sich ein" (2013) und"Ritter Eisenfraß" (2014) zu erleben.

Jakob Kreß gewann 2015 den ersten Preis im Internationalen Gesangswettbewerb für Kirchenmusik Greifswald "cantateBach!". Anschließend wirkte er als Bass-Solist in Bachs h-Moll-Messe, begleitet vom Orchester Musica Baltica, anlässlich der Greifswalder Bachwoche mit. 2016 sang er dort in Arvo Pärts "Passio" die Jesus-Partie. Er ist vermehrt in ganz Deutschland im Bereich der alten Musik zu hören, wendet sich nun aber auch romantischer Literatur zu. So sang er letztes Jahr den Elias in Mendelssohns gleichnamigem Oratorium.
Jakob Kreß wurde mit dem Stipendium der Egidier Musikwerkstatt ausgezeichnet und ist Träger des Deutschlandstipendiums.