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Bach + Komitas 2019

Sonntag, 10. November 2019, 17 Uhr
Trinitatiskirche Köln
Chorkonzerte EXTRA Netzwerk Kölner Chöre
In Kooperation mit dem Kulturausschuss der Diözese der Armenischen Kirche in Deutschland
im Rahmen der »Armenischen Kulturtage Köln«
Zum 150. Geburtstag von Komitas Vardapet

Bach+ Komitas
Werke von Johann Sebastian Bach übertiteln den Lebensweg des »Vaters der armenischen Musik«:
Motetten »Der Geist hilft unser Schwachheit auf« und »Komm, Jesu, komm«, Arien aus der Kantate »Sei Lob und Ehr dem höchsten Gut« BWV 117 und aus der Matthäuspassion
Geistliche und weltliche Vokal- und Instrumentalmusik von Komitas

Banu Böke, Sopran
Lilit Tonoyan, Violine
Sofia von Freydorf, Violoncello
Samuel Dobernecker, Orgel

Vokalsolist/innen des Bach-Vereins Köln:
Julia Mok-Russo, Sabine Müller, Annett Reischert-Bruckmann, Sopran
Sophia Herber, Beate Leber, Angela Steidele, Alt
Christian Leber, Markus Petermann, Tenor
Mark Lenkewitz, Simon Rusch, Bernd Weber, Bass

Kammerchor des Bach-Vereins Köln
Thomas Neuhoff, Klavier, Cembalo und Gesamtleitung

Gefördert vom Landesmusikrat NRW und vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
Karten zu € 12,– / 6,– (erm.) an allen bekannten Vorverkaufsstellen, über www.kvs-tickets.de sowie an der Tageskasse
Der Vorverkauf hat begonnen!

Hier steht Ihnen der Flyer zum Konzert [1.317 KB] als pdf-Datei zum Download zur Verfügung.

»Es herrschte völlige Stille, als ich ihn zum ersten Mal singen hörte. Seine Stimme schien aus der Tiefe einer brennenden Seele zu kommen. Ich konnte meine Tränen nicht zurückhalten … An diesem Tag erst wurde mir klar, dass armenische Musik auf dieser Welt wirklich existiert.« (Margaret Babayan nach ihrer ersten Begegnung mit Komitas)

Im September 1869 wurde Komitas Vardapet, der Begründer der modernen klassischen Musik Armeniens, geboren. Der Komponist, Sänger und Musikethnologe setzte sich nicht nur intensiv mit der liturgischen Tradition der armenisch-apostolischen Kirche auseinander. Er schrieb auch ca. 3000 bis dato nur mündlich überlieferte Weisen seines Volkes auf, von denen er einige als Kunstlieder und Chorwerke setzte. Der Völkermord an den Armeniern brachte eine dramatische Wende in seinem Leben: Zwar überlebte er die türkischen Todeslager, jedoch litt er fortan an einer posttraumatischen Belastungsstörung, die ihn musikalisch für immer verstummen ließ.
Aus Anlass seines 150. Geburtstags widmet der Bach-Verein Köln dem »Vater der armenischen Musik« eine bewegende Hommage. Dabei zeichnen Titel von Bach’schen Vokal- und Instrumentalwerken Komitas’ Lebensstationen inhaltlich nach. Die klingende Biografie reicht von »Der Geist hilft unser Schwachheit auf« bis hin zu »Komm, Jesu, komm«. Gegenübergestellt werden weltliche und geistliche Kompositionen von Komitas. Im Mittelpunkt des Konzerts im Rahmen der »Armenischen Kulturtage Köln 2019« stehen die türkisch-deutsche Sopranistin Banu Böke und die armenische Geigerin Lilit Tonoyan.





Gefördert vom Landesmusikrat NRW und vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen